Postfach-KI
Enterprise · self-hosted

Postfach-KI auf Ihren eigenen Servern.

Die self-hosted Fassung läuft auf Ihren Servern und mit Ihrem KI-Client. Ihre Leute melden sich so an, wie sie es heute schon tun. Diese Seite zeigt, was enthalten ist.

Grundsatz

Der Dienst läuft bei Ihnen und handelt mit den Rechten Ihrer Benutzer.

Zwei Fragen entscheiden über den Einsatz im Haus. Beide sind hier zuerst beantwortet.

Jeder handelt nur mit eigenen Rechten

Es gibt kein Dienstkonto und keine Impersonation. Jede Anfrage läuft unter dem Konto der Person, die sie stellt. Was ein Benutzer in Exchange darf, darf die Assistenz für ihn, mehr nicht.

Betrieb im eigenen Haus

Alles läuft auf Ihren Servern. Sie bringen Ihren KI-Client mit und verbinden ihn über MCP, also entscheiden Sie über das Modell. Von sich aus ruft der Dienst nur für zwei abschaltbare Funktionen ein Sprachmodell auf, den Assistenten und die semantische Suche, und auch die dürfen auf ein Modell in Ihrem Rechenzentrum zeigen.

Anbindung

Anmeldung und Postfächer so, wie sie bei Ihnen schon eingerichtet sind.

Der Dienst nutzt, was vorhanden ist. Neue Konten oder ein zweites Verzeichnis braucht er nicht.

Anmeldung mit dem, was schon da ist

Die Anmeldung läuft mit NTLM, Basic oder Modern Auth gegen Ihr lokales AD FS. Für Cloud und Hybrid nutzt der Dienst Microsoft Entra. AD FS ist noch Beta, und dabei hält der Dienst je Benutzer ein Token statt eines Domänenkennworts.

Exchange vor Ort und Exchange Online zusammen

Postfächer im eigenen Haus erreicht der Dienst über EWS, Postfächer in Exchange Online über Microsoft Graph. Beides läuft im selben Betrieb nebeneinander. Je Organisation stellen Sie ein, welcher Weg gilt.

Teams je Organisation

Der Dienst legt Besprechungslinks an und liest den Anwesenheitsstatus. Freigeschaltet wird das je Organisation. Der Fall, für den wir bauen, ist hybrid, also Postfach auf Exchange und Teams in Microsoft 365.

Kontrolle

Sie sehen jeden Aufruf und können jederzeit eingreifen.

Wer etwas erlaubt, muss es auch wieder anhalten können.

Prüfprotokoll

Jeder Werkzeugaufruf landet in einem Protokoll. Die Einträge sind durch Hashes verkettet, damit niemand nachträglich etwas ändern kann. Weiterreichen können Sie das Protokoll an Ihr SIEM oder an Syslog.

Versandgrenze und Not-Aus

Sie legen fest, an wie viele Empfänger eine Person je Stunde schreiben darf. Und es gibt einen Schalter, mit dem eine Administration alles sofort anhält.

Der Exchange-Server wird geschont

Je Benutzer gilt ein Deckel für die Zahl der Anfragen. Bremst Exchange, geht der Dienst von selbst zurück und versucht es später. Wiederholte Abfragen kommen aus dem Zwischenspeicher statt erneut vom Server.

Nachweise

Unterlagen, die Sie vorlegen können.

Zwei Pflichten kommen regelmäßig auf Sie zu. Für beide liefert der Dienst ein Papier.

EU AI Act

Der Dienst erzeugt ein Blatt zur EU-KI-Verordnung, das Sie Ihrer Aufsicht vorlegen können. Sofern ein Signierschlüssel eingerichtet ist, ist das Blatt signiert.

DSGVO-Löschung

Löschanfragen führt der Dienst aus. Zu jeder Löschung gibt es einen Beleg, mit dem Sie sie nachweisen können.

Im Alltag

Was die Leute im Haus davon haben.

Drei Funktionen merkt man in der täglichen Arbeit.

Semantische Suche

Die Suche findet Mail danach, worum es geht, statt nach dem genauen Wort. Die Vektoren bleiben im Haus. Ein- und ausschalten können Sie die Suche unabhängig vom Zwischenspeicher.

Präferenzen

Statt zu raten, fragt der Assistent einmal nach, zum Beispiel welche Adresse gilt, wenn ein Kontakt mehrere hat. Die Regel gilt danach weiter, wahlweise für eine Person, ein Team oder das ganze Haus. Im Portal können Sie die Regeln ansehen und entfernen.

Mail im Hausstil

Zusatzmodul

Die Standardschrift ist einstellbar, also Schriftart, Größe und Farbe, entweder als Vorschlag oder verbindlich. Signaturen verwalten Sie genauso, für das Haus, ein Team oder eine Person, mit getrennten Fassungen für innen und außen, der langen bei neuen Mails und der kurzen bei Antworten. Ein Messebanner läuft von selbst ab, wenn sein Datum vorbei ist.