MCP-Server für Microsoft Exchange Server SE - On-Prem (EWS) & Hybrid.
Postfach-KI stellt Exchange-Postfächer als MCP-Server bereit, mit über 90 Tools über Streamable HTTP, OAuth 2.0/PKCE und delegierten Per-User-Rechten. Postfächer im eigenen Netz binden wir über EWS an, für Exchange Server Subscription Edition (SE) sowie Exchange 2019 und 2016. Postfächer in Exchange Online erreichen wir über Microsoft Graph. Wahlweise von uns in Deutschland betrieben oder self-hosted als Lizenz.
Die Technik in sieben Punkten
MCP-Standard
Model Context Protocol ist der offene Standard, über den KI-Assistenten auf externe Systeme zugreifen. Postfach-KI stellt Microsoft Exchange als MCP-Server bereit, für Claude, ChatGPT, Perplexity, Mistral Vibe und jeden anderen MCP-fähigen Client. Die Fassung vom 28. Juli 2026 unterstützen wir vollständig. Ältere Clients laufen unverändert weiter und Sie müssen nichts umstellen.
Transport: Streamable HTTP (Fassung 28. Juli 2026)
Die MCP-Fassung vom 28. Juli 2026 setzen wir serverseitig um, mit genau einem Endpunkt: /mcp. Die neue Fassung lässt drei Dinge weg, und alle drei haben Zeit gekostet: die Sitzungskennung, das Vorgespräch (Handshake) vor dem ersten Werkzeugaufruf und den dauerhaft offenen Datenstrom je Client. Damit steht jede Anfrage für sich. Self-hosted heißt das: mehrere Knoten hinter einem gewöhnlichen Verteiler, ohne Sitzungsbindung, und ein Knoten mehr, sobald die Last steigt. Ein Neustart reißt niemandem die Verbindung ab. TLS auf allen Strecken, und Server-Sent Events braucht kein Client mehr.
Anmeldung: OAuth 2.0/PKCE, Entra ID oder AD FS
Verifizierte Identität statt vertrauensbasierter Header: Clients authentifizieren sich per OAuth 2.0 mit PKCE, Self-Service-Onboarding per Microsoft-Login oder Einmal-Code aus dem Portal. Ab Werk läuft die Anmeldung über Microsoft Entra ID, das passt auch im Hybrid-Betrieb. Wer keine Cloud-Anmeldung will, richtet stattdessen das eigene AD FS als Aussteller ein - dann prüfen wir Token aus dem eigenen Haus. Der Postfachzugriff geht nativ per Windows-Anmeldung (NTLM) oder, sobald Exchange dem eigenen Aussteller vertraut, per Modern Auth mit einem Token je Nutzer, ohne Domänenpasswort im Vault.
Per-User-Vault
Exchange-Zugangsdaten liegen RSA-4096-verschlüsselt pro Nutzer in einem Vault in Deutschland. Delegierter Zugriff mit den bestehenden Exchange-Rechten - kein Service-Account, keine Application Impersonation.
Anbindung über EWS und Microsoft Graph
Postfächer auf einem Exchange Server im eigenen Netz binden wir über EWS an, für Exchange Server SE, 2019 und 2016. Postfächer in Exchange Online erreichen wir über Microsoft Graph. Beide Wege laufen nebeneinander im selben Betrieb, und jede Organisation stellt selbst ein, welcher für sie gilt. Ein Cloud-Postfach ist keine Voraussetzung.
Mehrere Knoten hinter einem Load Balancer
Die aktuelle MCP-Fassung kommt ohne Sitzungsbindung aus. Deshalb dürfen mehrere Instanzen nebeneinander laufen, und jede Anfrage landet dort, wo gerade Platz ist. Wächst die Zahl der Nutzer, stellen Sie einen weiteren Knoten dazu.
Über 90 Tools
Mail, Kalender, Kontakte, Aufgaben, Ordner, Anhänge (inkl. PDF-/DOCX-/XLSX-Extraktion), Threads, globale Adressliste, Frei/Belegt-Zeiten und semantische Suche. Das ganze Postfach als Werkzeugkasten.
Ein MCP-Server, drei Einsatzwege
KI-Assistenten
Claude, ChatGPT, Perplexity und Mistral Vibe - Desktop und mobil. Gemini über Gemini Enterprise oder Google Antigravity.
Agenten-Plattformen
Microsoft Copilot Studio bindet Postfach-KI als MCP-Tool ein. Ihr Copilot-Agent arbeitet dann mit On-Premises-Postfächern. Dasselbe gilt für n8n und für jede andere Plattform, die MCP mit OAuth spricht.
Eigene Agenten
Jede MCP-fähige Runtime kann die Tools nutzen - vom Python-Script bis zur Agent-Plattform.
Microsoft Exchange MCP-Server im Vergleich
Andere MCP-Server
Die meisten MCP-Server für Exchange sprechen nur Microsoft Graph und erreichen damit ausschließlich Postfächer in Exchange Online. Ein Exchange Server im eigenen Netz bleibt außen vor.
Postfach-KI
Exchange On-Premises binden wir über EWS an, Exchange Online zusätzlich über Microsoft Graph. Beides läuft im selben Multi-User-Server, wahlweise von uns betrieben oder self-hosted als Lizenz. OAuth 2.0/PKCE, Per-User-Vault und zentrale Verwaltung gehören dazu, einmal eingerichtet für alle Mitarbeiter.
Häufige Fragen
Was ist ein MCP-Server für Microsoft Exchange?
Ein Server, der Exchange-Postfächer über das Model Context Protocol (MCP) für KI-Assistenten zugänglich macht: E-Mails, Kalender, Kontakte und Aufgaben als standardisierte Tools, die Claude, ChatGPT, Mistral Vibe oder eigene Agenten aufrufen können - mit den Rechten des jeweiligen Nutzers.
Funktioniert der MCP-Server mit Exchange on-premises?
Ja - das ist der Kern: Anbindung über EWS für Microsoft Exchange Server SE, 2019 und 2016, auch im Hybrid-Betrieb. Wahlweise von uns betrieben oder self-hosted als Lizenz - in beiden Fällen ohne Installation auf den Clients.
Kann ich den MCP-Server in Copilot Studio oder n8n nutzen?
Ja, beides geht. In Microsoft Copilot Studio binden Sie Postfach-KI als MCP-Tool ein (Streamable HTTP, OAuth 2.0 mit Dynamic Discovery) und Ihr Copilot-Agent greift dann auf On-Premises-Postfächer zu. In n8n funktioniert es genauso. In beiden Fällen arbeitet jeder Nutzer mit seinen eigenen Exchange-Rechten.
Wie authentifizieren sich die Nutzer?
Clients per OAuth 2.0 mit PKCE; die Exchange-Anmeldung des Nutzers liegt verschlüsselt im Per-User-Vault. Jeder Zugriff läuft delegiert mit den bestehenden Exchange-Berechtigungen des jeweiligen Nutzers.
Was unterscheidet Postfach-KI von Open-Source-MCP-Servern für EWS?
Open-Source-Server laufen meist als stdio-Prozess für ein einzelnes Postfach, mit Zugangsdaten in Umgebungsvariablen und Betrieb in Eigenregie. Postfach-KI ist ein Multi-User-MCP-Server mit OAuth 2.0/PKCE, RSA-4096-Vault pro Nutzer, delegierten Rechten und zentraler Verwaltung im Portal - wahlweise von uns betrieben oder als self-hosted-Lizenz.
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